| Sie kennen und lieben das sicher: ein Frühlingsspaziergang in
erfrischender Luft, man hält das Gesicht der Sonne entgegen und genießt
die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut.
Doch was wärmt uns da, obwohl die Luft noch kühl ist?
Na klar, die Sonne - aber wie macht sie das?
Das Geheimnis ist die Strahlungswärme: Die Strahlen der Sonne werden
erst beim Auftreffen auf die Haut in Wärme umgewandelt, die Luft wird
nahezu ohne Energieverlust passiert. So kommt die Wärme dort an, wo sie
gebraucht wird. Ein Heizkörper dagegen kann das nicht in diesem Umfang, er heizt
vor allem die
ihn umgebende Luft auf, die wiederum die Aufgabe übernehmen muss, den
Rest des Raumes zu erwärmen. Aber auf diesem Weg geht oft viel Energie
verloren, und die aufgeheizte Luft wird zudem nicht als angenehm
empfunden. Zusätzlich wird durch die erhöhte Luftbewegung Staub
aufgewirbelt - Allergiker können ein Lied darüber singen.
Ein Dunkelstrahler hingegen benutzt das Prinzip der Sonne: Er gibt
seine Wärme in Form von Strahlungswärme ab! Alle Körper und
Gegenstände, die sich im Strahlungskegel befinden, werden direkt
gewärmt.
Und: man kann sogar verschiedene Wärmebereiche in einem einzigen Raum
zuordnen! Das kann nicht mal die Sonne.
Aber Dunkelstrahler können noch mehr: im Vergleich z. B. zu offenen
Systemen mit Flamme wird der Raumluft kein Sauerstoff entzogen. Auch die
Abgase werden komplett nach außen abgeführt und beeinträchtigen das
Stallklima nicht. Dadurch entfällt auch der Zwang zu häufigem Lüften,
durch den bei herkömmlichen Heizungssystemen viel Energie verloren geht!
Dunkelstrahler haben zudem noch einen geringen Brennstoffverbrauch, da
der Wirkungsgrad der Verbrennung bei über 90 % liegt.
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